visarte wallis

Berufsverband der visuell schaffenden Künstlerinnen und Künstler im Wallis

Rittiner & Gomez – Hotel Fletschhorn

simplon-dorf

simplon dorf. zum saisonbeginn bietet das hotel «fletschhorn» gemäss seiner tradition einem weiteren künstler raum für eine bilderausstellung.

ausstellung: 10. juni bis 15. oktober 2016

diesmal ist es der simpiler anton rittiner, der unter dem namen rittiner & gomez in spiez lebt und arbeitet. seine bilder enthalten viele versteckte botschaften. jedes bild für sich genommen deutet bereits eine handlung an. sie zeigen einen zustand, in dem die einzelnen teile des bildes jedoch miteinander kommunizieren, wie dessen bruder gabriel rittiner bei der vernissage am samstagabend ausführte. anton rittiner kehrt immer wieder zu seinen wurzeln zurück, was sich mit den ausgestellten aquarellen über das dorf simplon, ausschnitten davon und dessen umgebung bestätigt.

der künstler malt aquarelle im comicstil. das erlaubt ihm, bilder im bild zu malen. das bild zeigt das ganze, die bilder im bild zeigen details, überraschendes, spezielles oder eröffnen dem betrachter eine andere perspektive, eine andere sicht. an der vernissage lag das büchlein «kitsune» mit drei mikroromanen auf, verfasst von sudabeh mohafez in sechzig kapiteln und mit ebenfalls sechzig bildern von rittiner & gomez illustriert. ein teil dieser bilder ist bestandteil der ausstellung, welche im saal des «fletschhorn» bis mitte oktober besichtigt werden kann.

wb

Begegnungen mit Kunst

…gehen fast durchwegs in Galerien über die Bühne. Und nicht oft ist dort zu treffen, wer diese Kunstmachte.

Logisch ist, dass nicht jeder Kunstschaffende eine Ausstellung lang in einer Galerie zu weilen vermag, dass er dort Interessierten ständig Rede und Antwort stehen kann. Schliesslich müssen auch Künstlerinnen und Künstler arbeiten – auch in jenen Zeiten, in denen sie gerade irgendwo ihr Schaffen präsentieren.

An zwei Tagen während sechs Stunden

Begegnungen der persönlichen Art mit Kunst und Kunstschaffenden – diese Möglichkeit bietet die Vereinigung «visarte.wallis» Kunstinteressierten diesen Herbst während dreier Wochenenden. Im Unter- und Mittelwallis gehören die diesjährigen «Tage der offenen Ateliers» bereits der Vergangenheit an, im Oberwallis
stehen sie vor der Tür: Sieben Künstlerinnen und Künstler sind es, welche am kommenden Samstag und Sonntag in ihren Ateliers auf Besucherschaft warten.
Glaskünstler Bernd Kniel in Naters, die Kunstmalerinnen Denise Eyer-Oggier in Brig und Helga Zumstein in Glis sowie der Künstler Gustav Oggier in Turtmann öffnen am Wochenende zwischen 12.00 und 18.00 Uhr ihre Ateliers; gleich drei Kunstschaffende – Heinrich Gartentor, Sabina Kaeser sowie Rittiner&Gomez – ermöglichen zur selben Zeit Kunstfreundinnen und -freunden in den Räumlichkeiten des ehemaligen Hotels Post in Turtmann Einblicke in ihr kreatives Schaffen.

Wie eine Idee auf die Leinwand kommt…

Sehen, wo Kunst das Licht der Welt erblickt, riechen, was Farbtuben und Malmittel so an Geruch verbreiten, sich erklären lassen, wie eine Idee den Weg auf die weisse Leinwand findet, ins Gespräch kommen mit Leuten, die Kunst machen – all dies ist am Samstag und Sonntag angesagt.
Was dabei garantiert werden kann: Persönliche Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern sind stets anregend und bereichernd – und wer den Kunstschaffenden persönlich kennenlernen durfte, sieht dessen Werke dann später ein wenig anders als bis anhin.

walliserbote

Wochenende der offenen Ateliers

Einblick in Kunstwelten

Am Wochenende vom 6. und 7. Oktober 2012 öffneten Oberwalliser Künstler Im Rahmen von «Intérieur – Extérieur» die Türen zu ihren Ateliers. Viele Kunstinteressierte machten sich auf den Weg, um die Ateliers in Naters, Brig-Glis, Visp, Turtmann und Spiez zu besuchen.

Erstmals organisierte Visarte, der Berufsverband der visuell schaffenden Künstlerinnen und Künstler im Wallis, Tage der offenen Türen in den Ateliers seiner Mitglieder. Den Besuchern bot sich am vergangenen Wochenende eine gute Gelegenheit, das Schaffen der Oberwalliser Künstler/innen näher kennen zu lernen und mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen. Die Tage der offenen Ateliers erlaubten es, die Arbeitsstätten der Künstler zu erkunden sowie die Techniken, mit denen sie ihre Werke schaffen zu entdecken.

Die Route der offenen Ateliers im Wallis beinhaltete 32 Stationen im ganzen Kanton. An drei verschiedenen Wochenenden im September 2012 konnten bereits die Ateliers in Monthey, Martigny sowie Siders/Sitten und Umgebung besucht werden.

Der Anlass „Intérieur – Extérieur“ von Visarte Wallis wird ergänzt durch Plakate mit Atelierfotos im Weltformat, durch die Veröffentlichung eines Katalogs der Künstlerateliers und durch eine Gemeinschaftsausstellung in der Galerie de la Grenette in Sitten, die noch bis zum 14. Oktober 2012 zu sehen ist.

Folgende Oberwalliser Künstler luden am ersten Oktoberwochenende in ihre Ateliers ein: Denise Eyer-Oggier, Brig; János Németh, Visp; Rittiner & Gomez, Spiez; Bernd Kniel, Naters; Anette Kummer, Naters; Johannes Loretan, Brig-Glis; Nikolaus Loretan, Brig-Glis; Gustav Oggier, Turtmann; Herbert Theler, Visp

Neue Präsidentin

Mit einer neuen Präsidentin Anette Kummer an der Spitze von “visarte oberwallis” O b e r w a l l i s. – (wb)

Anette Kummer, Malerin und Grafikerin aus Naters, ist neue Präsidentin von “visarte oberwallis”. Sie folgt in diesem Amt auf Denise Eyer-Oggier, die drei Jahre lang an der Spitze dieser Künstler-Organisation stand.

Der Wechsel erfolgte an der letzten Generalversammlung, die am 10. Oktober in Visp über die Bühne ging. Im “visarte”- Vorstand engagieren sich zudem Bernd Kniel als Sekretär und Johannes Loretan als Kassier. Höhepunkt der dreijährigen und erfolgreichen Tätigkeit von Denise Eyer-Oggier an der Spitze von “visarte oberwallis” war sicher die Ausstellung “vis-à-visarte ” im Alten Werkhof und der Galerie “zur Matze” im vergangenen September in Brig. Die neue Präsidentin, Anette Kummer, hat sich zum Ziel gesetzt, die durch Label’Art aufgebauten Kontakte der “visarte oberwallis ” zum Unterwallis weiter zu pflegen und nach Möglichkeit zu intensivieren. Darüber hinaus soll jeweils an jedem zweiten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr ein informeller “Hock” im Restaurant Riverside in Brig alle Interessierten zusammenbringen, die über Kunst, Architektur und ihre eigene künstlerische Arbeit diskutieren möchten. Als Einstieg soll am 14. November die Frage “Kann Zufall Kunst sein?” thematisiert werden. Dazu sind besonders auch Nichtmitglieder willkommen.

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