visarte wallis

OD BRIG – DO BRIG

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Einblicke der Ausstellung im Ritošin Brig

[OD BRIGA DO BRIGA]
Projekt „Od Briga do Briga“ nastao je iz kritičkog pregleda stanja umjetnika u švicarskom Oberwallisu, koji za sebe kažu da su virtualni umjetnici i lutajući svijetom traže svoj novi dom ili barem privremeno boravište u drugom Brigu i to u našem Brigu. Oni dolaze iz malo većeg Briga u Švicarskoj koji je kulturno središte Oberwallisa i ima oko 10.000 stanovnika. U njihovom susjedstvu nalazi se Matterhorn i najveći glečer Alpa, ledenjak Aletsch.
Unatoč tim prirodnim ljepotama, s mnogo znatiželje gledaju na drugi Brig, koji broji tek oko 100 stanovnika i nalazi se u sjeverozapadnoj Istri. Bili su na proljeće u izvidnici, u posjeti Općina Vižinada – Comune di Visinada i iskazali želju predstaviti se i uspostaviti suradnju s našim Brigom.
U župnom stanu (farošu) naši gosti postavit će svoju prtljagu i kovčege kako bi pokazali poveznicu dva Briga, a tema izložbe je putovanje. Izložba će biti postavljena u subotu 7.10.2017. u 18 sati, a nastupit će i Limena glazba Zajednice Talijana Vižinada. Izložba će biti snimljena i dokumentirana, a predstavljanje našeg Briga bit će prikazano u Zeughauskulturu u švicarskom Brigu 14.10.2017.
Brižanke i Brižani, prijatelji Briga, pozvani ste na izložbu u našem farošu i druženje s našim gostima iz drugega Briga.
Više informacija o radničkom udruženju likovnih umjetnika Švicarske i ovom događaju pogledajte na ovom linku. Visarte Valais

Katalog zu Brig Brig // als PDF

OD BRIG – DO BRIG

Reise nach Brig Kroatien 5. – 8. Oktober 2017

ZeughausKultur Brig 14. Oktober 2017 18 00h

Aus einer kritischen Auseinandersetzung zur Situation der Künstler entstand das performative Projekt für die TRIENNALE 2017. Die Künstlervereinigung visarte.wallis organisiert eine Kunstreise von Brig nach Brig, vom kleinstädtischen Walliser Brig ins kroatische Kleindorf Brig.

mit dabei sind: Micha Bardy / Sophie Constantin / Denise Eyer-Oggier / Petra Fankhauser / Heinrich Gartentor / Esther Gischig / Maya Graber / Christoph Heinen / Andreas Henzen / Renato Jordan / Sabina Kaeser / Bernd Kniel / Metzler Alphons / Gustav Oggier / Rittiner & Gomez / Adelheid Sandhof / Carlo Schmidt / Jasha Kenneth Schmidt / Herbert Theler / Wenger Wilhelm / Uli Wirz / Helga Zumstein

visarte.wallis ist nun abwesend

Heinrich Gartentor, Vorstandsmitglied visarte.wallis

visarte.wallis hat mitgefeiert mit visarte.valais, am Rückwärtsmarsch in Bern. Wir waren am grossen Fest in Emmenbrücke, und am 8. Oktober hat der Ape Oberwalliser Ateliers besucht. Wir waren im Vergleich zu anderen ziemlich zurückhaltend und still, denn wir haben vor allem eines getan: Anlauf genommen für die nächsten 150 Jahre. Unser Ziel: Wir wollen im Wallis mehr Bewusstsein und Anerkennung für die Walliser Kunst. 2017 organisieren wir eine Ausstellung in Brig – aber im kroatischen Brig. Uns wird das ehemalige Pfarrhaus gehören. Im Herbst gibt es dann einen Kunstabend Im Oberwalliser Brig, wo wir mit einem Fest mit Raclette, Weisswein und Film Bericht erstatten werden. Mit solchen Aktionen wird es weitergehen. Bewusstsein und Anerkennung erreichen wir im Wallis nur, wenn wir abwesend sind. Vielleicht werden wir noch lange abwesend sein. Wir können zukünftig abwesend sein, wenn wir analog zu Brig auf den Wallis-Inseln im Südpazifik ausstellen, im indonesischen Leuk, aber wohl eher zuerst noch in den Sion Mills in Nordirland oder im bayrischen Saas. Und Simplon gibt es auch in Namibia. Wir werden durch Abwesenheit glänzen und aus der Ferne erzählen, bis man Walliser Kunst sehen und vermehrt fördern will. Das ist unser Plan und den konnten wir nur entwickeln, weil es visarte seit 150 Jahren gibt. Das ist Boden, das ist Tradition und das verschafft der kleinen Sektion visarte.wallis Respekt – diesen wollen wir nutzen. Denn über den Aktionen stecken übergeordnete Ziele:

Wir wollen, dass die Triennale Wallis ab 2020 mehr Walliserinnen und Walliser zeigt.

Wir wollen, dass sich die Walliser Institutionen an der Bern-Jurassischen Jahresausstellung Cantonale beteiligen.

In den Leistungsverträgen der Institutionen sollen die Honorarleitlinien von visarte verankert werden, damit die Künstlerschaft endlich finanziell das erhält, was ihr zusteht (wir eifern der Kulturförderregion Thun nach, welche diese 2016 als erste verankert hat). Wir wollen, dass Kunst und Bau im Wallis zur Selbstverständlichkeit wird.

Katalog zu Brig Brig // als PDF

Spurlos vorhanden

Manifestation von Kunstschaffenden aus dem Oberwallis

Die Koffer zurückgelassen

Eine Handvoll Oberwalliser Kunstschaffender hat am Samstag an der Vernissage der Triennale 2017 ein sichtbares Zeichen gesetzt. Mit alten Koffern samt Aufklebern und einem Schriftzug. Ihr erklärtes Ziel: mehr Anerkennung und Wertschätzung für ihr Schaffen. Grund für die recht kurzfristig auf die Beine gestellte Aktion war, dass kein einziger Oberwalliser Künstler an der Triennale rund um die Autobahnraststätte dabei ist. 30 Künstler aus dem Unterwallis, der Restschweiz und dem Ausland sind dort vertreten und stellen ihre Werke in diesem doch eher widersprüchlichen Umfeld aus. Die A9-Autobahnraststätte ist Hauptort der vierten Triennale für zeitgenössische Kunst.

Staatsrätin und Kulturdirektorin Esther Waeber-Kalbermatten gibt sich im WB-Interview überrascht über den speziellen Standort und das Manifest der Künstler aus dem Oberwallis. Die Kuratoren hätten für diese Triennale so entschieden, und vor drei Jahren in Turtmann seien die Oberwalliser gebührend zum Zug gekommen. Sie rät den Künstlern: «Sucht das Gespräch und macht nicht die Faust im Sack.»

Walliser Bote 28. August 2017

mehr dazu: WB Stammtisch und SRF Regional