visarte wallis

Denise Eyer-Oggier

Denise Eyer-Oggier

DENISE EYER-OGGIER
Vom 7. April bis 28 April 2018
In der Galerie Château de Venthône

Vernissage : 6 April 2018 um 18h30

Château de Venthône
ruelle du Château 8
3973 Venthône

Château de Venthône

Die Natur liefert genug Themen

BRIG-GLIS. «Die Natur liefert genug Themen, die mich reizen», sagt Herbert Theler. Wie sich seine Naturimpressionen in Bilder umsetzen, ist momentan in Brig-Glis zu sehen.
Die Vermögensverwaltung von Graffenried ist es, welche in ihren Räumlichkeiten 28 Gemälde von Herbert Theler zeigt. Zwei Drittel dieser Werke sind jüngeren Datums, also neue Bilder.
Mit dieser Ausstellung im Briger Perrighaus nimmt von Graffenried das 20. Jahr ihrer Reihe «Art and Banking» in Angriff. Sie tut dies mit jenem Künstler, den Initiant Stefan Williner als «Wegbereiter unseres Konzepts» bezeichnet und der 1999 mit seinen Werken diese Reihe eröffnete. Also mit Herbert Theler.

Herbert Theler

«Konzept ist erfolgreich und hat sich bewährt»

An die 40 Künstlerinnen und Künstler hatten bis anhin Gelegenheit, im Perrighaus ihre Werke zu zeigen. Mit den lichtdurchfluteten und hohen Räumlichkeiten finden deren Gemälde hier eine ideale Bühne. Diese Ausstellungen dauern jeweils zwischen sechs und zwölf Monate und sind selbstverständlich öffentlich zugänglich. Zu sehen sind jeweils Werke regionaler und lokaler Kunstschaffender. Wer dies jeweils ist, wird im internen Kulturausschuss mit beigezogenen Kennern jeweils festgelegt.
«Das Konzept ist erfolgreich und hat sich bewährt», zieht Stefan Williner denn auch Bilanz. Auch mit dem Besuch der Ausstellungen sei man zufrieden, fügt er hinzu. Oft seien es Gruppen, die hierherkämen–und auch für ihre Kundschaft seien diese Begegnungen mit Kunst immer interessant. «Sie wissen es zu schätzen», betont er.
«Sanftere Art von Ausstellung»
«Hier auszustellen oder in einer Galerie–das ist schon nicht dasselbe», hält Herbert Theler während unseres Gesprächs im Perrighaus fest. In einer Galerie würden die Ausstellungen weniger
lang dauern, die Besuche würden ganz gezielt stattfinden, bemerkt der Künstler. Kurz und intensiv–so liesse sich dies in kleinen Nenner kleiden. Und wie &bs;ist es denn hier im Perrighaus? «Hier kannst du verschiedene Räume mit deinen Werken thematisch gestalten, diese Räumlichkeiten sind ideal fürs ‹stille Betrachten›–und es kommt immer wieder zu überraschenden Begegnungen», führt er aus.
Diese schönen Räume würden eine Art «geschützten Rahmen» bilden, fährt Herbert Theler fort und spricht von einer «sanfteren Art von Ausstellung». Was er zudem betont: «Derartige Ausstellungen bieten auch für die Kundschaft eine interessante Abwechslung.» Dass damit Galerien konkurrenziert würden, glaubt er nicht. «Und dass sich ein Finanzinstitut nicht nur mit Geld, sondern auch mit Kunst befasst, ist doch gut», fügt er hinzu.
«Was rauswill, muss raus»
Wer das künstlerische Schaffen von Herbert Theler kennt, der weiss: Stillstand ist nicht sein Ding. So wagt er sich immer wieder an neue Techniken, hält in verschiedensten Formaten fest, was er draussen in der Natur sieht und empfindet.
Regelmässig ist er denn auch in seinem Atelier am Malen. «Zeit dafür habe ich–und mein Interesse daran ist immer noch gross», erklärt er. Vorab Landschaften und immer wieder Bäume sind es, die Einlass in seine Bilder–Acryl auf Leinwand oder Gouache auf Papier– finden. «Was rauswill, muss raus»–so liesse sich beschreiben, was abläuft, wenn sich Herbert Theler ans Werk macht. Dabei entstehen schöne Bilder, die zuweilen geheimnisvoll daherkommen, zuweilen auch viel Ruhe und Harmonie verströmen. Und in hektischen Zeiten wie Oasen zu wirken vermögen.
Lothar Berchtold

Kunst in der Quelle

Kunst in der Quelle – Natischer Künstler stellen aus

mit den Visarte Wallis Künstlerinnen:
Anette Kummer, Bernd Kniel und Denise Eyer-Oggier

Anlässlich der 1000-Jahr-Feier der Gemeinde Naters 2017 haben sich 21 Künstler und Künstlerinnen mit engem Bezug zur Gemeinde Naters zusammengetan um in einer Gruppenausstellung das lokale Kunstschaffen zu präsentieren. „Welche Künstler kommen aus Naters? Wer arbeitet in Naters? Was machen diese Kunstschaffenden? Stellt das Kunstschaffen eine Bereicherung für das Gemeindeleben dar?“ sind Fragen die hier gestellt bzw. beantwortet werden mit dem Ziel das Bewusstsein für die aktuelle Kunst in der Gemeinde Naters zu stärken. Alle Beteiligten stammen direkt aus Naters oder leben und arbeiten seit etlichen Jahren hier. Auf diese Weise tragen sie zum kulturellen Leben der Gemeinde bei. Mit einbezogen wird Anton Mutter, der von 1932-1992 in Naters sein Lebenswerk geschaffen hat und für die kulturelle Ausstrahlung des Ortes noch immer eine prägende Künstlerpersönlichkeit ist.
Das leerstehende ehemalige Geschäft „Quelle / La Source“ an der Belalpstrasse 12  (ehemals BINGO) wird nun vom Organisationsteam Anette Kummer, Rosmarie Clausen-Salzmann, Bernhard Gasser und Christoph Heinen zur temporären Galerie umfunktioniert. Die gezeigten Arbeiten umfassen ein breites Spektrum: Malerei, Druckgrafik, Fotografie, Skulpturen/Objekte etc. Die Ausstellung dient als „Schaufenster“, um der Bevölkerung die verschiedenen Künstler und den Reichtum der künstlerischen Ausdrucksformen näher zu bringen, kurz: Sichtbarmachen des aktuellen Kunstschaffens in Naters!
Die Vernissage findet am 10. Nov. 2017 ab 19.00 Uhr statt – die Ausstellung dauert dann bis zum 3. Dez. 2017. Die Öffnungszeiten sind Mi.-Sa. 16-20 Uhr / So. 15-18 Uhr.

10. Nov. – 2. Dez. 2017
Vernissage 10. Nov. 2017 / 19 Uhr
Belalpstrasse 12, Naters (ehemals BINGO)
Mi. – Sa. 16-20 Uhr / So. 15-18 Uhr

Od Brig Do Brig

Video von Bernd und Benjamin Kniel