visarte wallis

Kunst in der Quelle

Kunst in der Quelle – Natischer Künstler stellen aus

mit den Visarte Wallis Künstlerinnen:
Anette Kummer, Bernd Kniel und Denise Eyer-Oggier

Anlässlich der 1000-Jahr-Feier der Gemeinde Naters 2017 haben sich 21 Künstler und Künstlerinnen mit engem Bezug zur Gemeinde Naters zusammengetan um in einer Gruppenausstellung das lokale Kunstschaffen zu präsentieren. „Welche Künstler kommen aus Naters? Wer arbeitet in Naters? Was machen diese Kunstschaffenden? Stellt das Kunstschaffen eine Bereicherung für das Gemeindeleben dar?“ sind Fragen die hier gestellt bzw. beantwortet werden mit dem Ziel das Bewusstsein für die aktuelle Kunst in der Gemeinde Naters zu stärken. Alle Beteiligten stammen direkt aus Naters oder leben und arbeiten seit etlichen Jahren hier. Auf diese Weise tragen sie zum kulturellen Leben der Gemeinde bei. Mit einbezogen wird Anton Mutter, der von 1932-1992 in Naters sein Lebenswerk geschaffen hat und für die kulturelle Ausstrahlung des Ortes noch immer eine prägende Künstlerpersönlichkeit ist.
Das leerstehende ehemalige Geschäft „Quelle / La Source“ an der Belalpstrasse 12  (ehemals BINGO) wird nun vom Organisationsteam Anette Kummer, Rosmarie Clausen-Salzmann, Bernhard Gasser und Christoph Heinen zur temporären Galerie umfunktioniert. Die gezeigten Arbeiten umfassen ein breites Spektrum: Malerei, Druckgrafik, Fotografie, Skulpturen/Objekte etc. Die Ausstellung dient als „Schaufenster“, um der Bevölkerung die verschiedenen Künstler und den Reichtum der künstlerischen Ausdrucksformen näher zu bringen, kurz: Sichtbarmachen des aktuellen Kunstschaffens in Naters!
Die Vernissage findet am 10. Nov. 2017 ab 19.00 Uhr statt – die Ausstellung dauert dann bis zum 3. Dez. 2017. Die Öffnungszeiten sind Mi.-Sa. 16-20 Uhr / So. 15-18 Uhr.

10. Nov. – 2. Dez. 2017
Vernissage 10. Nov. 2017 / 19 Uhr
Belalpstrasse 12, Naters (ehemals BINGO)
Mi. – Sa. 16-20 Uhr / So. 15-18 Uhr

Od Brig Do Brig

Video von Bernd und Benjamin Kniel

Johannes Loretan – im La Poste

johannes Loretan

Johannes Loretan zeigt seine Bilder auf Einladung von Kunstforum Oberwallis im Eingangsbereich sowie im Foyer des Visper Kultur- und Kongresszentrums La Poste. Diese Ausstellung dauert bis zum 28. Februar 2018.Sie steht Interessierten jeweils von Montag bis Freitag zwischen 9.00 und 12.00 Uhr sowie von 13.30 bis 17.30 Uhr offen; die Werkschau kann zudem während Anlässen im «La Poste» besichtigt werden.

…ins kroatische Brig

Künstler von visarte.wallis mit Eindrücken ihrer Reise aus Protest ins kroatische Brig

Kunstaktion führte ins fremde Brig

Brig

BRIG-GLIS | Oberwalliser Künstler haben im kroatischen Brig eine Ausstellung realisiert. Die Idee dazu entstand aus einer kritischen Diskussion heraus zu den Vorgaben der Triennale Wallis 2017. Wichtige Entscheidungsträger seitens kantonaler Kulturpolitik fehlten am Samstagabend im Zeughaus Kultur. Staatsrätin und Kulturdirektorin Esther Waeber-Kalbermatten liess sich immerhin entschuldigen.

Es ging bei der Veranstaltung einerseits um die kritische Auseinandersetzung mit der Rolle des Künstlers im heutigen Kulturbetrieb. Dies im Nachgang zur Manifestation von Oberwalliser Kunstschaffenden in Martinach anlässlich der Vernissage der Triennale 2017 Ende August. Die Oberwalliser Künstler hatten dort auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht und als Ziel mehr Anerkennung und Wertschätzung für ihr Schaffen gefordert. «Was hat die Aktion gebracht? Wo stehen wir, was haben wir erreicht und wohin wollen wir?», standen denn im Zeughaus als zentrale Fragen im Raum.

Dabei merkte man: Die Künstler haben mit Unterstützung Medienschaffender einen Stein ins Rollen gebracht. Abschliessende Antworten konnten sie keine liefern. Es seien zumindest Kontakte geknüpft worden mit den Kulturverantwortlichen. Es gilt, am Ball zu bleiben, um es im Sportjargon auszudrücken. Sich auf dem bisher Erreichten auszuruhen, wäre falsch. Denn viel Nachhaltiges ist noch nicht erreicht. Immerhin steht ein Treffen mit der Staatsrätin und dem Dienstchef für Kultur an.

70 von 120 Einwohnern waren am Fest in der Ferne dabei

Reisen als zentrales Thema der Triennale inspirierte auch die Oberwalliser Kulturschaffenden. Dies bezeugten Koffern auf der Bühne. Diese waren mit anderen Werken und Künstlern ins kroatische Brig gereist.

Im Zeughaus hörte und sah man Eindrücke dieser Kunstreise ins kleine Dorf mit seinen 120 Einwohnern. Den Kunstschaffenden war dabei ebenfalls wichtig, ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen. Gegen 70 Personen nahmen im fremden Brig am Fest zur Ausstellung OD BRIG – DO BRIG mit Wein und Raclette teil. Ein viel gehörter Vorwurf in Kulturkreisen lautet, dass Künstler nur in der Fremde wahrgenommen werden. Deshalb und weil sie an der Triennale zu kurz kamen, hatten sie die Reise unternommen.

Denise Eyer-Oggier führte gemeinsam mit Helga Zumstein durch den Abend. Sie gaben sich zufrieden mit dem Echo. Und erklärten als ein wichtiges Hauptziel, dass an der Triennale Wallis 2020 auch Oberwalliser zum Handkuss kommen.

Walliser Boter 16.10.2017